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Elztäler Wochenbericht vom 20.05.2010
"Waldkircher Cuvée" – gemeinsames Produkt der Waldkircher Winzer
Der „Waldkircher“ wird am Samstag, 5. Juni, auf dem Marktplatz vorgestellt
Waldkirch-Buchholz (cvl).Waldkirch
– genauer gesagt der Ortsteil Buchholz
– hat eine erfolgreiche Weinbautradition,
die bis ins Jahr 1833
zurückreicht. Die sechs Weingüter
(inklusive der Winzergenossenschaft
Buchholz-Sexau) füllen jährlich
rund eine halbe Million Flaschen
mit edlen Tropfen, verfügen über
rund 45 Hektar Anbaufläche und
sind Markenzeichen und Vorzeigefirmenin
der Region.Was lag da näher,
als etwas Gemeinsames anzubieten?
Etwas, das für Waldkirch und
seinen Weinbau steht, also einen
„Waldkircher“ zu kreieren?
Der Wunsch nach einem gemeinsamen
Produkt ist nicht neu, wurde jedoch
aufgrund des Erfolges der einzelnen
Weingüter, sperriger Vorschriften
und vielleicht auch mangels
entscheidenden hartnäckigen
Engagements dafür nie umgesetzt.
Jetzt hat das Vorstandsmitglied der
Waldkircher Werbegemeinschaft
Bernhard Steinhart zusammen mit
den Buchholzer Winzern den Durchbruch
gewagt zu einem gemeinsamen
Produkt, einem Cuvée Grauburgunder,
dem „Waldkircher“. In Waldkirch
steht mit rund 60 Prozent der
Produktion der Spätburgunder an
erster Stelle, die zweitgrößte Produktionsmenge
(40 Prozent) nimmt jedoch
der Grauburgunder ein und ist
mit seiner Fruchtigkeit und Frische
ein Sommerwein, der für Buchholz sehr typisch ist. Nach einigen Vorbesprechungen
und Planungen wurde
unverzüglich zur Tat geschritten und der „Erfolg ist bereits abgefüllt“. Das
Projekt fügt sich ausgezeichnet in
den Gedanken der Cittaslowmit heimischen
Qualitätsprodukten ein und
die Winzergenossenschaft und die
Weingüter Franz Xaver, Hechinger,
Moosmann und Nopper steuerten je
rund 200 Liter ihrer jeweiligen edlen
Grauburgunder bei, aus denen sich
der „Waldkircher Cuvée“ nun zusammensetzt,
der beim Weingut Nopper
in 1.400 wohlgeformte und hier bislang
nicht gebräuchliche Flaschen
abgefüllt worden ist. So warten nun
rund 1.000Liter „WaldkircherCuvée“
aufVerkostung. Erstes Treffen der Beteiligten war im September vergangenen
Jahres, nun ist eine Präsentation
des Ergebnisses am Samstag, 5.
Juni, ab 18 Uhr auf dem Waldkircher
Marktplatz geplant mit (Wein-) Prominenz
und im Rahmen eines „kleinen
Weinfestes“ und umrahmt von
Kultur und kulinarischen Köstlichkeiten.
Der neue „Waldkircher“ soll
sich bewusst auch als Mitbringsel
aus der Orgel-, Kandel- und eben
auch Weinstadt eignen, sein unverwechselbares
Etikett zeigt das Wahrzeichen
Waldkirchs, die Kastelburg
und ist in angenehmen Rottönen gehalten.
In diesem Sinne sei der
„Waldkircher“ auch als Werbeträger
für die Stadt und ihre Winzer zu verstehen,
sagte Siegfried Moosmann
bei der Pressevorstellung beim Weingut
Franz Xaver. Eine gute Idee, ein
guter Tropfen, ein gutes Produkt.
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heute: 25.05.2013
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